Das Pathos (im 17. Jahrhundert entlehnt vom griechischen Neutrum , , ?Leiden(schaft)?, zum Verb , ?bewegen?) und einem Stil. Dem Pathos entspricht dabei der erhabene Stil ? . Im Text Über das Erhabene (), der früher einem gewissen Longinus zugeschrieben wurde, ist der pathetische Stil, der den Leidenschaften Ausdruck verleiht, zugleich ein möglicher Ausdruck des Erhabenen. Die Kritik verschiebt sich in eine Unterscheidung zwischen angemessenem und unangemessenem Pathos, das Longinus als frostig, pompös oder Scheinraserei () beschreibt. Letztlich kann nur das Genie des Sprechers die Angemessenheit des Pathos garantieren ? eine Idee, die die Grundlage von Longins Wiederentdeckung im 18. Jahrhundert bildet.Bei Friedrich Schiller wird das Pathetisch-Erhabene zur privilegierten ästhetischen Figuration. In ihm offenbare sich menschliche Freiheit, die die Kunst erfahrbar mache, wenn sie den Widerstand gegen das Leiden ausgestalte. Pathos bezeichnet also nun einen Effekt, der aus der
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http://de.wikipedia.org/wiki/Pathos