In der Medizin ist ein voll ausgeprägtes Koma (griechisch , ?tiefer Schlaf?) die schwerste Form einer quantitativen Bewusstseinsstörung. In diesem Zustand kann das Individuum auch durch starke äußere Stimuli wie wiederholte Schmerzreize nicht geweckt werden.Das Koma ist somit ein Symptom (Krankheitszeichen) und keine Krankheit. In der internationalen Klassifikation der Gesundheitsstörungen (ICD-10) wurde es daher in die Rubrik ?R? (Symptome und Befunde) eingeordnet (R40.2). Das Koma ist Ausdruck einer schwersten Störung der Großhirnfunktion und zumeist lebensbedrohend. Die weitere Entwicklung des Komatösen (Prognose) ist von der zugrunde liegenden Erkrankung und medizinischen Versorgung abhängig.
Ursachen
Primäre Gehirn-Erkrankungen
Schlaganfall (Gefäßverschluss oder Blutung)
plötzliches Ereignis, Koma überwiegend bei Hirnstammschädigung
Hirnblutungen können zur Bewusstlosigkeit führen, wenn sie den Hirnstamm direkt, oder über eine generelle Druckerhö