Carrara (keltisch für Steinbruch) ist eine Stadt in der italienischen Provinz Massa-Carrara. Sie liegt in den Apuanischen Alpen und damit in der Region Toskana, östlich von La Spezia. Berühmt ist Carrara durch die sehr weißen Marmor in den Marmorbrüchen nahe der Stadt sowie für eine Bildhauerakademie.
Geschichte
In Verbindung mit dem benachbarten Herzogtum Massa wurde Carrara seit 1663 als Fürstentum von Monarchen der norditalienischen Dynastie Cibo-Malaspina regiert. Der letzte Spross des Hauses, Herzogin Maria Theresa (1731-1790), ehelichte den letzten Herzog von Modena aus dem Hause Este, Herkules III. (? 1806). Sie regierte ihre eigenen Staaten jedoch selbständig weiter und vererbte diese 1790 der gemeinsamen Tochter Maria Beatrix (? 1829), die mit einem österreichischen Erzherzog verheiratet war. 1797 wurden auch Massa und Carrara vom in Norditalien eindringenden revolutionären Frankreich besetzt und nacheinander Teile der französischen Vasallenstaaten Cisalpinische